„Es geht auch anders“: Hamburger Friedenskonferenz am 5. 11. 2016

Kanone mit TaubenVon der Sicherheits- zur Friedenslogik. Im Rahmen der Evangelischen Akademiewochen „RЗvolution“


„Alle, die den Frieden lieben, müssen lernen, sich genauso effektiv zu organisieren wie diejenigen, die den Krieg lieben.“ Martin Luther King

Als „Tor zur Welt“ ist Hamburg reichhaltige Quelle internationalen kulturellen Austauschs. Andererseits ist die Hafenstadt Metropole des maritimen Rüstungsexports und der -produktion. Jede Waffe findet ihren Krieg – und so beteiligt sich Hamburg an dem Geschäft mit dem Tod, an Vertreibung und Flucht. Viele Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Gewalt verlassen mussten, suchen verstärkt Zuflucht in Europa, auch in Hamburg. Diesen tödlichen Kreislauf gilt es zu durchbrechen, die Kriegs=Fluchtursachen zu beenden, sowie allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Der gesellschaftlich produzierte Reichtum dafür ist da – die Welt könnte schon jetzt zweieinhalb Mal ernährt werden.

Wie können wir dazu beitragen, globale Probleme wie Hunger, Krankheit und Umweltzerstörung zu überwinden und eine friedliche, demokratische, soziale und ökologisch nachhaltige Welt zu bauen? Wie kann heute der Paradigmenwechsel von Sicherheits- zur Friedenslogik gelingen? Statt Konkurrenz zwischen Staaten, Städten, Häfen, Unternehmen und Menschen geht es um eine neue revolutionäre Kultur der internationalen Kooperation und des Friedens. Deutschland, mit den Erfahrungen von zwei Weltkriegen, sollte Vorreiterin sein für dieses Denken und Handeln.

Wir rufen Sie auf: Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten!

Anmeldung und Programm

Flyer herunterladen (PDF)